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Lochgraben: doch nicht verrohren?
Sonntag, 13. Dezember 2009

Mühlhausen - Die Verrohrung des Lochgrabens auf einer Strecke von 50 Metern sei vom Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt genehmigt, berichtete Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Gleichzeitig legte er den Räten ein Angebot vor, das Kosten in Höhe von 17 519 Euro auswies.

Schon zwei Mal abgelehnt

Faatz hatte aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn in diesem Punkt waren sich Gerhard Kreß (FW), Reinhold Göring (SPD) und Hermann Gamperling (CSU) einig: Der Lochgraben müsse offen bleiben. Eine Verrohrung habe man bereits zwei Mal abgelehnt. Bürgermeister Faatz sieht jedoch das Problem, dass die Gehsteigbefestigung immer „unterhöhlt“ ist.

Die Böschung sei sehr steil und die Kante könne abbrechen, wenn ein Lkw zu weit hinaus fahre. „Wir leben nicht im Hochgebirge, so dass Wassermassen kommen“, wandte Reinhold Göring ein. Man einigte sich, den Punkt zu vertagen. Die Räte wollen den Graben noch einmal in Augenschein nehmen. Dass ihn die Höhe der Kosten überrascht hat, räumte Faatz ein.

Quelle: www.infranken.de
von Evi Seeger