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Fischer feiern die längste Nacht des Jahres |
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Mittwoch, 23. Dezember 2009 |
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WINTERSONNENWENDE - In Mühlhausen lockten Makrelen, heiße Gulaschsuppe und ein Feuerwerk auf den Marktplatz.  Das Feuerwerk tauchte den Nachthimmel in ein rotes Licht. Evi Seeger
 Offene Feuer, Glühwein, gegrillter Fisch und Gulaschsuppe erwärmten die Gemeindebürger bei der Wintersonnenwende auf dem Marktplatz
| Mühlhausen - Es war Winter-sonnenwende und somit stand nach dem kürzesten Tag des Jahres die längste Nacht bevor. Dafür, dass sie nicht ganz so lang wurde, sorgte in Mühlhausen der Fischereiverein 1986: Er lud zum Feiern auf den Marktplatz ein. Bei gegrillten Makrelen, Forellen, heißer Gulaschsuppe oder Bratwürsten wurde den zahlreichen Besuchern so richtig warm ums Herz. Die Kälte der letzten frostigen Tage war an den offenen Feuern oder im Zelt schnell vergessen. Den viel bestaunten Höhepunkt bildete gegen 19.30 Uhr ein Feuerwerk, das Roland Holler aus Lonnerstadt – aus Schirnsdorf stammendes Vereinsmitglied der Mühlhausener Fischer – abbrannte. „Tanz der Vampire“ Die Raketen und Feuerwerkskörper, die den Himmel über Mühlhausen erleuchteten, trugen gleichermaßen viel versprechende wie fantasievolle Namen, so beispielsweise „Tanz der Vampire“, Freddy’s Nightmare“ oder „Sinfonie“. |
Begleitet von der passenden Musik war das 30-minütige Spektakel tatsächlich eine „Sinfonie“ in Farben. Bleibt nur zu hoffen, dass der Fischereiverein mit dieser Veranstaltung keine roten Zahlen geschrieben hat. Denn im Erfolgsfall will Vorsitzender Alexander Butzbacher das „Sonnwendfeuer“ zu einer festen Einrichtung werden lassen. Schließlich bedeute die Veranstaltung einen enormen mehrtägigen Arbeitsaufwand für den 120 Mitglieder zählenden Verein, erklärte Butzbacher gegenüber dem FT. Veranstaltung auf eigenes Risiko Gemeinsam mit der Gemeinde Mühlhausen hatte der Verein im Jubeljahr zum 1000-jährigen Bestehen schon einmal Wintersonnenwende gefeiert. Die überaus positive Resonanz war den Fischern Motivation, die Veranstaltung in diesem Jahr auf eigenes Risiko durchzuführen. Quelle: www.infranken.de von Evi Seeger |