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„Ein nur beratender Ausschuss ist für die Katz’“
Donnerstag, 21. Januar 2010

Ablehnung - Mühlhausens Bürgermeister Klaus Faatz wollte einen vorberatenden Bauausschuss.

Mühlhausen - Mit 8:5 Stimmen wurde in der Gemeinderatsitzung die Bildung eines „vorberatenden“ Bauausschusses abgelehnt. Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) hatte diesen Wunsch an die Ratsmitglieder herangetragen. Er verwies dabei auf die Menge der anstehenden Baumaßnahmen, die er gerne „im kleinen Kreis und auf dem kurzen Dienstweg“ besprechen würde

Nicht so dachte die Mehrheit der Räte. Reinhold Göring (SPD) betonte, es müsse ganz selten „ad hoc“ entschieden werden. Ihm liege daran, eine breitere Meinung zu hören, hielt Bürgermeister Faatz dagegen. Auch aus Sicht der Bürger sei es gut, wenn sich eine Gruppe mit den Maßnahmen auseinandersetze. Vielleicht könnten so Fehler vermieden oder früher festgestellt werden. Der Ausschuss solle aber nicht die Entscheidungen des Gesamtgemeinderats ersetzen.

Breite Meinung einholen

Ein nur beratender Ausschuss sei „für die Katz’“, erklärte Zweiter Bürgermeister Gerhard Kress (FW). Wenn ein Bauausschuss ins Leben gerufen werde, müsse er beschließend sein. Dann aber wären die übrigen Gemeinderäte „außen vor“. In einem so kleinen Gremium wie Mühlhausen könne man sich schnell zusammentelefonieren, um eine breitere Meinung einzuholen.

Quelle: www.infranken.de
von Evi Seeger