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Förster stellt bei Waldführung Aufforstungsideen vor MÜHLHAUSEN (anu) - Sollte es tatsächlich auf lange Sicht deutlich wärmer und noch trockener bei uns werden, welche Folgen hätte diese für den heimischen Wald? Eine von vielen Fragen, die Förster Gerhard Hofmann über 40 Waldbesitzern aus Mühlhausen und Umgebung am Samstagvormittag beantwortete.
Gemeinsam mit Forstanwärter Sebastian Schlenz führte er die Teilnehmer in zwei Gruppen zunächst durch ein Waldstück von Herbert Pickel Richtung Decheldorf. Dort erklärten die Fachleute unter anderem Grundlegendes über die Bodenbedingungen und gaben Tipps zur Waldbewirtschaftung, zum Beispiel Durchforstung jüngeren Baumbestands. «Beim Nadelholz muss grundsätzlich früher mit dem Durchforsten angefangen werden», sagte Gerhard Hofmann, «beim Laubholz kann man abwarten bis sich die Äste von selbst verlieren.»
Auf sehr großes Interesse stieß im Anschluss die Führung durch ein Waldstück von Hans Schmidt in Richtung Verlängerung Lochweg. Dort wurden bereits vor 15 Jahren 14 verschiedene Baumarten angepflanzt, die es sonst im von Kiefern dominierten Landkreis kaum gibt.
Die Waldbesitzer waren erstaunt, so der Leiter des Forstreviers Wachenroth, wie gut Elsbeere, Speierling, Nussbaum oder Edelkastanie schon gewachsen waren. «Wir haben in der Forstwirtschaft unabhängig von einem möglichen Klimawandel schon immer langfristig gedacht.»
Infos zur Berufsschule
HÖCHSTADT - Die Fachschulen für Hauswirtschaft, Kinderpflege, Soziales informieren am Dienstag, 2. März, 19 Uhr, über die Ausbildung. Info über das Sekretariat, 63 52-0 oder www.sbs-herzogenaurach.de Quelle: www.nn-herzogenaurach.de von anu |